Reverse Tells - Falsche Signale
„Weak means strong, and strong means weak.“
Betrachten
wir die Thematik „Tells – Beobachtung der Gegner“ mal ein Stück tiefer
und nehmen wir an, dass wir mit erfahrenen Gegener am Tisch sitzten,
die uns genau beobachten und nach Tells förmlich suchen.
Wäre es nicht ein riesen Vorteil gerade diese Gegner mit falschen Annahmen über unser Blatt in die Falle zu locken?
Daher ist es unser Ziel bewusst falsche Signale zu senden und dadurch
unsere Kontrahenten über die Stärke der eigenen Hand zu täuschen.
Am besten funktionieren Reverse Tells gerade dann, wenn wir von unseren Gegnern als unerfahren eingestuft und fälschlicherweise unterschätzt werden.
Das
Vortäuschen von Tells setzt natürlich viel Übung voraus. Nachfolgende
Vorgehensweisen (Gesten bzw. Mimiken) können zu hause vorm Spielgel
trainiert werden – dann klappt es auch im Casino und die Falle schnappt
zu!
Schwäche Vortäuschen bei starkem Blatt
Nachfolgend findest du einfache Signale mit denen wir Schwäche vortäuschen, wenn wir z.B. mit einem starken Blatt Allin gehen und wir möchten unbedingt gecallt werden:
Auch wenn du dich durch das Atem anhalten und „nicht bewegen“ momentan unwohl fühlst und gar einen roten Kopf bekommst. Jetzt wirst du erst recht unterschätzt, weil deine Gegner bemerken, dass du in der momentanen Situation nicht gerade glücklich bist!
Stärke Vortäuschen bei schwachem Blatt
Mir möchten den Pot stehen, weil sich z.B. unser Draw nicht komplettiert hat oder weil wir Schwäche in der Hand unserer Gegner vermuten. Auf keinen Fall möchten wir gecallt werden!
Ansonsten kannst du jegliche Art von Tells die Stärke signalisieren in deine Show mit einbringen bzw. umdrehen, aber vermeide zuviel Schauspielerei!
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